CE im Anlagenbau Arbeitshilfen für Konformität und Maschinenverordnung

Risikobeurteilung nach EN ISO 12100

Die Risikobeurteilung ist einer der zentralen Bausteine im CE-Konformitätsverfahren. Sie ist unter anderem durch die Maschinenrichtlinie und die Druckgeräterichtlinie vorgeschrieben und muss vom Hersteller durchgeführt werden, bevor ein Produkt in Verkehr gebracht wird.

Der Prozess in drei Schritten

  1. Risikoanalyse: Innerhalb festgelegter Grenzen der Maschine werden die Gefährdungen identifiziert.
  2. Risikoeinschätzung: Jede Gefährdung wird nach Schadensausmaß und Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet.
  3. Entscheidung: Ist das Risiko hinreichend klein? Falls nicht, folgen Maßnahmen zur Risikominderung, und der Prozess wird zur Überprüfung erneut durchlaufen.

Das dreistufige Sicherheitskonzept

Ist ein Risiko zu hoch, schreibt die Norm eine feste Rangfolge der Gegenmaßnahmen vor:

  1. Inhärent sichere Konstruktion
  2. Technische Schutzmaßnahmen, etwa trennende Schutzeinrichtungen oder Sicherheitsfunktionen mit Performance Level bzw. SIL
  3. Benutzerinformation: Hinweise zur sicheren Verwendung, persönliche Schutzausrüstung, Schulung

Diese Rangfolge ist verbindlich. Stufe 3 darf fehlende konstruktive oder technische Lösungen nicht ersetzen.

Der vollständige Fachartikel zur Risikobeurteilung

Inhalt der Broschüre

  1. Rechtliche Grundlage
  2. Risikobeurteilung, HAZOP und Gefährdungsbeurteilung
  3. Der Prozess der Risikobeurteilung
  4. Was ist Risiko? Die Definition nach Norm
  5. Risikominderung: das dreistufige Sicherheitskonzept
  6. Instrumente zur Risikoeinschätzung
  7. Rechtssicherheit durch Dokumentation

Broschüre und Vorlage herunterladen

Die Infobroschüre und die Excel-Vorlage zur Risikobeurteilung von Maschinen nach DIN ISO/TR 14121-2 sind bereits ausgewählt.

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